Aktuell

Eingeschränkter Regelbetrieb Kindergärten



Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt die Kindergärten ab dem 18. Mai wieder einem eingeschränkten Regelbetrieb zuzuführen. Leider gibt es bis zum heutigen Tag noch keine verbindlich festgelegten Eckpunkte, welche zur Aufnahme der Kinder anzuwenden sind. Die zuständigen Gremien tagen erst im Laufe des Tages. Wir gehen von einer Mitteilung an die Kommunen am morgigen Tag aus. Ein wesentlicher Eckpunkt wird sein, dass max. die Hälfte der Kinder nach der jeweiligen Betriebserlaubnis aufgenommen werden kann. Dies gibt uns eine Obergrenze bei der Belegung vor. Ebenso wird nach wie vor der Infektionsschutz die zentrale Rolle spielen. Es ist noch immer nicht die Zeit, nach pädagogisch wertvollen Lösungen zu suchen, Corona hat uns nach wie vor im Griff.  
Was uns bis zum heutigen Tag vorliegt, sind die Eckpunkte der Familienministerkonferenz der Länder und der zuständigen Bundesministerin. Aufgrund dieser haben wir eine stadteinheitliche Liste der in Frage kommenden Kinder erstellt. Von den rund 250 Kindern, welche sich ohne Corona in unseren Einrichtungen befinden würden, sind bereits 40 in Notbetreuungsgruppen. Mit dem reduzierten Personalstand könnten mit entsprechender Aufteilung des Personals und Nutzung der größtmöglichen Gruppen fast 100 Kinder zusätzlich in den eingeschränkten Regelbetrieb gebracht werden.
Ziel der Stadtverwaltung ist es, alle Eltern bis zum Wochenende hin zu informieren, ob und wann sie ihr Kind in welche Einrichtung bringen können. Eine Öffnung von Gruppen ist an folgenden Standorten vorgesehen: Mägerkingen, Rappelkiste, St. Martin und Steinhilben. Die räumliche und inhaltliche Nähe von Hausen und Mägerkingen sowie Wilsingen und Steinhilben wird bei der Platzvergabe, wenn immer möglich berücksichtigt, ebenso die bisherigen Bezugspersonen für die Kinder. Eine Öffnung aller Standorte ist aktuell nicht möglich, da dies zu einer deutlichen Reduzierung der möglichen 100 Plätze führen würde.
Die Eckpunkte für die Aufnahme der Kinder (Eckpunkte der Familienministerkonferenz der Länder und der zuständigen Bundesministerin) lauten:
1.     Hilfe zur Erziehung/ Kindeswohl
2.     Kinder mit besonderem pädagogischen Förderbedarf
3.     Berufstätige Alleinerziehende und Eltern mit körperlichen/ sonstigen Beeinträchtigungen
4.     Kinder in beengten Wohnverhältnissen/ öffentlich-rechtlichen Unterbringungen
5.     Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf
6.     Kinder im Übergang zur Schule
7.     Kinder im Übergang zur Vorschule
Die Öffnungszeiten aller Einrichtungen werden stadteinheitlich Mo-Do von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr und Fr 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr sein.
Am Dienstag, 12. Mai, hat die Stadtverwaltung die Leitungen der Einrichtungen sowie alle 7 Elternvertreter bereits über das geplante Vorgehen in der Eberhad-von-Werdenberg-Halle persönlich unterrichtet.